Schimmel an der Wand

Der Klassiker bei hoher Luftfeuchtigkeit und kalten Wänden

Warum entsteht Schimmelbefall?

Schimmelpilzsporen sind ein natürlicher Bestandteil der Umwelt und daher auch in allen Innenräumen vorhanden. Zum Wachsen benötigen Schimmelpilze ausreichend hohe Feuchtigkeit und organische Nährstoffe. Auch der pH-Wert des Untergrundes spielt eine große Rolle – die meisten Schimmelpilzarten wachsen bei niedrigen bis mittleren pH-Werten von 3 bis 9 (sauer bis schwach alkalisch).

Zwischen 6 – 12 Liter Wasser werden täglich in einem 4-Personen-Haushalt durch Atmen, Duschen, Baden, Kochen, Waschen, Wäschetrocknen etc. an die Raumluft abgegeben. Generell kann warme Raumluft mehr Wasserdampf / Luftfeuchtigkeit aufnehmen als kalte. Trifft diese auf kalte Flächen z. B. Wände, bildet sich Kondenswasser – eine ideale Voraussetzung für Schimmelpilzwachstum. Dieser physikalische Effekt ist im übrigen auch an warmen Sommertagen an kalten Getränkeflaschen zu beobachten.
In der Regel reicht angemessenes Lüften und Heizen aus, um Schimmelbefall zu vermeiden – warme Raumluft mit hohem Wasserdampfgehalt wird dabei gegen kühlere, trockenere Luft ausgetauscht. Tritt trotz dieser Maßnahmen, die sich im Alltag leider oft nicht konsequent durchführen lassen, noch immer Schimmelpilzbefall auf, so liegen die Ursachen meist auf baulicher Seite.

Warum entsteht Schimmelbefall an der Wand?

Ist die Oberflächentemperatur der Wand zu niedrig, reicht auch regelmäßiges, manuelles Lüften oft nicht aus, um Kondensatbildung zu vermeiden. Die Wand wird feucht und bietet Schimmelpilz dadurch ideale Wachstumsvoraussetzungen.

 

Warum ist Schimmelbefall ein Problem?

Schimmelpilzwachstum stellt eine Gefahr für die Gesundheit dar und ist mit einem erhöhten Risiko von Atemwegserkrankungen und allergischen Reaktionen verbunden. Schimmelpilzbefall schädigt außerdem die Bausubstanz und mindert den Wert einer Immobilie.

Wie wird das Problem gelöst?

Um gezielt kalten Oberflächen in Innenräumen entgegenzuwirken, eignen sich die Kalziumsilikatplatten der redstone-Linie „Schimmelsanierung (VIVO)“ hervorragend; diese verbessern den Wärmedämmwert der Wand / Decke und sorgen dafür, dass die Oberflächentemperatur die schimmelpilzkritische Temperatur, bei der aus Wasserdampf Wasser wird, nicht erreicht. Das Bauteil bleibt trocken. Die Kalziumsilikatplatten von redstone kommen komplett ohne Dampfsperre aus. Sie sind kapillaraktiv und diffusionsoffen und können daher mit eventuell auftretender Feuchtigkeit gut umgehen. Diese wird aufgenommen und bei Bedarf wieder an die Raumluft abgeben. Die hohe Alkalität der mineralischen Platten sorgt zusätzlich dafür, dass Schimmelpilz verhindert wird. Ob Vivo Innendämm- und Sanierplatte (Masterclima), Vivo Feuchteschutzplatte (Opticlima) oder Vivo Paramur Feuchteregulierungsplatte (ungeschliffen) – redstone bietet für jeden Anwendungsfall die optimale Platte! Eine gute Nachricht für alle, denen nachhaltige Wohnqualität und Wohngesundheit am Herzen liegen.

 

Das Erklärvideo zeigt die Verarbeitung der redstone Vivo Innendämm- und Sanierplatte aus zellstoffverstärktem Kalziumsilikat, welche zur Verhinderung von Schimmelpilzwachstum, zur Verbesserung der Wärmedämmung, zur Aufnahme von zu hohen Raumluftfeuchten sowie zur Vermeidung von Kondenswasserbildung zum Einsatz kommt.

Eine weitere Möglichkeit ist der Einsatz von Vivo Vario Mineral: Die lösemittelfreie Antikondensationsbeschichtung nimmt zu hohe Raumluftfeuchten auf und gibt diese bei Bedarf wieder an die Raumluft ab. Kondenswasserbildung wird verhindert – dem Schimmelpilz wird effektiv vorgebeugt.

Grundsätzlich ist der Schimmelpilzbefall vor dem Durchführen weiterer Maßnahmen fachgerecht zu entfernen.
Auch hierfür bietet redstone nachhaltige und umweltverträgliche Lösungen: Die chlor- und aldehydfreien Produkte der redstone-Linie „Schimmelsanierung (Vivo)“.